Einer meiner früheren Chefs sagte einst regelmäßig den Satz “Tue Gutes und sprich darüber”. Gemeint war: Eigenlob muss nicht stinken. Ein Rat, der mir immer im Gedächtnis geblieben ist. Vielleicht auch deshalb, weil es uns gerade in Europa manchmal irgendwie schwer zu fallen scheint, unsere Leistungen am Arbeitsplatz und darüber hinaus selbstbewusst nach außen zu tragen. Häufig herrscht noch eine (preußische?) “Bescheidenheit ist eine Tugend”- oder “Lass deine Taten für dich sprechen, nicht deine Worte”-Mentalität.

Dabei birgt die Kenntnis der eigenen Stärken und Erfolge ganz viele Vorteile. Und mit Überzeugung über sie zu sprechen setzt dem Ganzen die Krone auf.

Insbesondere zwei Vorteile von “Selbstvermarktung” fallen mir direkt ein:

  1. Es tut einem selbst/persönlich gut. Die Auffassung, dass Eigenlob stinkt, ist laut Psychologen völlig falsch. Denn es ist ganz simpel: Lob und Anerkennung machen glücklich – andere und uns selbst.
  2. Erfolge und Leistungen mit anderen zu teilen, kann einen großen Vorbildcharakter haben. Wenn andere sehen, was möglich ist, schafft das Impulse und Inspiration, es gleichzutun.

Genug der Einleitung. Setzen wir das oben Erläuterte einfach mal in die Tat um. Zu diesem Zweck haben wir eine Reihe von Kollegen aus dem Liferay Team in der DACH-Region interviewt und sie zu Liferay, ihrer Arbeit, ihren Kollegen und zu allem, was uns sonst noch so einfiel, befragt. Denn, sind wir mal ehrlich: Wir finden zwar, dass unsere Company-Seite zwar schon einen guten Eindruck von dem vermittelt, wo Liferay her kommt, was Liferay ausmacht und für was wir stehen. Aber viel greifbarer wird das alles, wenn man “echte” Mitarbeitende zu Wort kommen lässt. 

Genau das haben wir in den letzten Wochen getan und freuen uns, Ihnen hier die ersten Ergebnisse präsentieren zu können. Mit dabei sind Kollegen aus Sales, Marketing und HR. Den Auftakt machen die Kolleginen Lea, Hellen und Hannah:

 

 

 

#IamRemarkable Week

Das Thema “Selbstvermarktung” passt übrigens sehr gut in diese Woche. Denn vom 8. bis 15. September ist “#IamRemarkable Week”. Die ​​Google-Initiative ist eine “digital experience”, die die Kraft der Vielfalt, der Inklusion und der Verbundenheit feiert und gleichzeitig Menschen – insbesondere unterrepräsentierte Gruppen – ermutigt, ihre persönlichen und beruflichen Leistungen zu würdigen. In Workshops geben Trainer den Teilnehmern das nötige Werkzeug an die Hand, damit sie in Zukunft selbstbewusster auftreten können. Denn in einer Zeit, in der die Digitalisierung viele Kommunikationswege radikal umwälzt, kann “falsche Bescheidenheit” schnell Karrieren bremsen. 

Gegründet wurde #IamRemarkable vor fünf Jahren von der Googlerin Anna Vainer, inzwischen Head of Growth and Think bei Google EMEA, Ads Marketing. Auslöser war Vainers Teilnahme an einem Google-Workshop nur für Frauen. “Eine nach der anderen wurden wir aufgerufen, um über das zu sprechen, was uns bemerkenswert machte. Viele von uns hatten damit zu kämpfen.” Also beschloss Vainer, etwas dagegen zu unternehmen. So entstand die Workshop-Initiative, die seither mit einem Train-the-Trainer-Konzept gewachsen ist und bis heute 230.000 Teilnehmer in über 150 Ländern und über 800 Organisationen erreicht hat.

 

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